Waldbaden

 

Waldbaden, in Japan seit Jahren unter dem Begriff „Shinrin-Yoku“ geschätzt, ist eine anerkannte Methode für Entspannung und Stressmanagement.

Den Wald fühlen und erleben, die Wirkung von Pflanzen, Tieren und Geräuschen im Wald auf sich wirken lassen, wurde in Studien als gesundheitsfördernd nachgewiesen.

In Kombination mit einer kundigen Führung und völlig abgekoppelt vom Alltagstress können Körper und Geist zu sich selbst finden. Mit dem richtigen Mass an Spiritualität und der passenden Umgebung hat der Aufenthalt im Wald eine therapeutische Wirkung. Sind Körper und Seele im Einklang, hat dies eine positive Wirkung auf das Immunsystem. Eine solche innere Stärkung lindert Stresssymptome und kann so präventiv gegen stressbedingte Erkrankungen helfen. In jedem Fall ist ein solcher Aufenthalt im Wald völlig frei von schädlichen Nebenwirkungen, als therapeutische Massnahme sehr preiswert und einer späteren Behandlung einer durch Stress ausgelösten Erkrankung vorzuziehen.

In einem interssanten Bericht von 3sat wird dieses Thema aktuell behandelt:
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Waldbaden mit citykirche offener st. jakob
16. Mai 2020
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Pilgern als Burnout-Prophylaxe

 

Pilger*innen kennen längstens diese positive Wirkung des Waldes. Auf langen Pilgerreisen gehören die Wegabschnitte durch grüne Wälder mit dem Geruch des frischen Holzes und dem Zwitschern der Vögel zu den erholsamen Momenten, in denen die Pilger*innen jeweils Kraft schöpfen, um auch Strecken mit grösseren Strapazen unbeschadet zu überstehen. Pilger*innen erkranken in der Regel ganz selten an Stress.

Ab 2020 werden wir uns dem Thema „Waldbaden“ – „Stress-Abbau“ und „Pilgern als Burnout-Prophylaxen“ verstärkt widmen und hier mit weiteren Kooperationspartnern zusammenarbeiten. Sollten Sie bis dahin schon Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Pilgerpfarrer Michael Schaar.

Natur-Seelsorge

 

Auch das Thema „Natur-Seelsorge“ (Seelsorge, die nicht im Raum einem geschlossen Raum stattfindet, sondern in der freien Natur), bieten wir seit Sommer 2019 an.

Hier hat sich u.a. zu Beginn des Erstgespräches ein „Walk & Talk“ (ein Gehen und Sprechen, ein Austausch im Freien) bewährt. Mit Hilfe von naturtherapeutischen Interventionen ist es möglich, Seelsorge draussen in der Natur mit Achtsamkeit von Klient*in und Seelsorger zu praktizieren.