Pilgerthemen

Novemberforum 2019

 

Auf Pilgerwegen nach Rom

Donnerstag, 7. November 2019 Ueli Brunner

Apéro mit Büchertisch 19 Uhr

Veranstaltungsbeginn um 19.30 Uhr 

Ueli Brunner, erfahrener Pilger und Pilgerbegleiter,
Inhaber des Ultreia-Verlags 

Grosser Saal Kirchgemeindehaus, Stauffacherstrasse 8, Zürich

«Alle Wege führen nach Rom» war schon in der Antike eine Redewendung, die die Bedeutung der Kapitale beschrieb, und Pilgernde des Erdkreises aufrief, die Gräber Petri, Pauli und vieler anderer Heiliger aufzusuchen. In der hektischen modernen Zeit haben die Sinnsuche des Lebens, die Kultivierung der Langsamkeit, die Besinnung auf die natürliche Fortbewegung und das umweltverträgliche Reisen im Pilgern wieder grosse Bedeutung gewonnen.

Ueli Brunner pilgerte im Jahre 1988 das erste Mal von Zürich nach Rom. Vom «Pilgervirus» angesteckt, strebte er später auch anderen Pilgerzielen wie Santiago de Compostela oder Canterbury entgegen. Seit einigen Jahren begleitet er auch Pilgergruppen auf verschiedenen Wegen durch Italien. Von diesen Reisen will er uns mit seinen Erzählungen und persönlichen Photographien berichten.

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Novemberforum 2019

 

Pilgern auf dem
Mittelfränkischen Camino

Donnerstag, 14. November 2019Oliver Gussmann

Apéro mit Büchertisch 19 Uhr

Veranstaltungsbeginn um 19.30 Uhr 

Oliver Gussmann, Referent für das Thema Pilgern 
in der Ev.-luth. Kirche in Bayern / Deutschland 

Grosser Saal Kirchgemeindehaus,  Stauffacherstrasse 8, Zürich

Der Jakobsweg zwischen Nürnberg und Rothenburg ob der Tauber ist der erste «wiederbelebte» Jakobsweg in Deutschland. Vor 25 Jahren wurde der Weg zwischen fränkischen Jakobskirchen markiert. Die meist dörf lichen Kirchgemeinden wissen sich untereinander auf besondere Weise verbunden. Mit Nürnberg und Rothenburg liegen am Anfang und am Ende des Weges zwei grosse Pilgerweg-Knotenpunkte.

Der etwa 100 Kilometer lange fränkische Camino ist einer der landschaftlich schönsten Wege Bayerns und erhält seinen besonderen Wert auch durch eine Vielzahl von Verschönerungsideen wie Steindenkmäler, Pilgerkärtchen in den Kirchen, Pilgerbrunnen oder Streuobst-Weiden, deren Früchte man kostenlos essen darf.

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Novemberforum 2019

 

Pilgern als
«Beten mit den Füssen»

Donnerstag, 21. November 2019  Ralph Kunz 

Apéro mit Büchertisch 19 Uhr

Veranstaltungsbeginn um 19.30 Uhr 

Dr. Ralph Kunz, Professor für Praktische Theologie,
Universität Zürich,
Verfasser eines gerade neu erschienenen Pilgerbuches 

Grosser Saal Kirchgemeindehaus,  Stauffacherstrasse 8, Zürich

Dass sich auf dem Pilgerweg «ein Raum gehaltvoller Deutungstradition für die religiöse Selbstbildung» eröffnet, ist sicher unbestritten. Wie das konkret vor sich gehen soll, versteht sich hingegen nicht von selbst. Was heisst religiöse Selbstbildung? Welches Ziel wird verfolgt? Wann ist es erreicht?

Psychologische und soziologische Theorien der Identitätsstärkung geben hilfreiche Antworten, sind aber nicht hinreichend, wenn es darum geht, den religiösen Kern dieser Zielbestimmung zu verstehen.

Der Vortrag präsentiert eine gebetstheologische Antwort und rekurriert dafür auf neuere Ansätze des Leibverstehens. Warum das Pilgern ein Beten mit den Füssen sein soll, stellt vielleicht das eine oder andere Vorurteil über das Gebet auf den Kopf.

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